Die Grundbedingungen des Einradfahrens
Jeder der schonmal versucht hat, einen Besen zu balancieren, hat gemerkt, dass es leichter, wenn man den Stiel gerade hält, und nicht schief. So ist es auch beim Einrad. Die Gabel bzw. Sattelstange setzt sich in der Wirbelsäule des Einradfahrers fort.
Um sich an das Einrad zu gewöhnen, sollte der Lernende sich erstmal entspannt auf ein Einrad setzen. Wenn es möglich ist, sollte ein zweiter dabei beobachten, ob er Gerade auf dem Einrad sitzt. Das Gehirn gewöhnt sich jetzt langsam an das Einrad und speichert es chemisch in seinen Zellen ab. Du fühlst dich schon sichriger und bist auch entspannt auf dem Einrad? Mit einer geraden Linie? Dann fahre jetzt immer ein Stück nach vorne, und wieder zurück. Zirka eine halbe Radumdrehung jeweils. Du lernst nun, wie dein Einrad reagiert. Aber achte immer auf die gerade Körperhaltung und entspanne dich. Das ganze dauert so ca. 20 Minuten. Merke: Einradfahren lernt man nicht innerhalb von 5 Minuten!!!
Als nächstes, fährst du an einer Wand oder Zaun entlang. Du kannst dich dort immer einhalten. Mit der Zeit wirst du merken, dass dir das Einrad immer mehr gehorcht. Du kannst dir für dieses Training auch einen Partner holen, bei dem du dich an der Hand oder an der Schulter stabilisieren kannst. Achte darauf, dass das Einrad auch genügend Luft im Reifen hat, und nicht auf der Felge fährt.
Regeln:
- Ein zügiges Vorwärtsfahren erleichter das halten des Gleichgewichts. Das ist wie mit einem Fahrrad, wenn der Fahrer langsam färht, kippt er leichter um. Genauso auf dem Einrad.
- Entspannte Muskulatur. Am besten den Daumen und zeigefinger ganz leicht aneiner anlegen und ein “O” machen. Aber immer entspannt.
- Nur so viel Kraft einsetzen, wie nötig ist. Nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig. Versuche das Einrad so ruhig wie möglich zu fahren. Also nicht ausschlagen lassen.
Weiter gehts, mit der richtigen Einstellung vom Einrad.